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Tiber, Titus und der "Mund der Wahrheit" - unterwegs in Rom
27.11.2013 09:25

Für die "Ewige Stadt" Rom scheinen Superlativen nicht auszureichen. Sie gilt als unangefochtene Welthauptstadt und ist das Zentrum für 1,2 Milliarden Gläubige. Wer unter http://www.reiseversicherung.com eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen hat, kann sich entspannt auf Erkundungstour durch die italienische Kapitale begeben. Nur wenige Schritte, aber 2000 Jahre Geschichte trennen das altehrwürdige Kolosseum von den modernen Einkaufspassagen der Via del Corso. Antike Ausgrabungen, Meisterwerke der Renaissance und moderne Bauten der vergangenen Jahrzehnte erheben Rom auch zu einer der schönsten und vielschichtigen Metropolen der Welt.

 

Wie ein blaues Band durchzieht der Tiber die Häuserzeilen. Er gilt als "heiliger Ursprung Roms", denn schon Romulus und Remus trieben in einem Weidenkorb auf seinen Fluten. Folgt man dem mächtigen Strom, geleitet er Reisende an der Milvischen Brücke vorbei. Bereits im antiken Rom passierten die Legionäre diese 207 vor Christus erbaute Brücke, um sich gen Germanien aufzumachen. Unweit davon führt die Ponte Sant'Angelo hinüber zur trutzigen Engelsburg. Überlebensgroße Engelsfiguren formieren auf der steinernen Flussquerung ein geradezu himmlisches Spalier. Links davon beginnt die Via della Conciliazione und führt Reisende geradewegs auf den mächtigen Petersplatz. Dort sind es keine Engel sondern Heiligenfiguren, die auf die Pilger und Touristen herabblicken.

 

60.000 Menschen fanden dereinst im Kolosseum Platz und bestaunten die "Spiele" der Cäsaren. Das mächtige Bauwerk ist in seiner Gesamtheit eine architektonische und logistische Meisterleistung. Gegenüber erhebt sich der Titusbogen. Der 14,50 Meter hohe Triumphbogen wurde nach dem Sieg Kaiser Titus über Judäa im Jahre 70 vor Christus errichtet. Damit ist er das älteste römische Bauwerk dieser Art. Etwa genauso betagt ist der "Bocca della Verità". Der "Mund der Wahrheit" ziert die Wand des Kirchenvorraums von Santa Maria in Cosmedin. Wer des Lügens bezichtigt wurde, musste eine Hand in den offenen Schlund des Reliefs stecken. Lügner hatten anschließend den Verlust einer Extremität zu beklagen.

Bildquelle: flickr.com Bildrechte: Bernhard Schlor

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