Nordkorea blieb Reisenden bisher weitgehend verschlossen. Nur langsam beginnt das Land, sich auch Touristen zu öffnen. Da die Einreisebestimmungen streng reglementiert sind, empfiehlt es sich, organisierte Nordkorea Reisen zu unternehmen, um dieses unbekannte Land mit all seinen Schönheiten zu entdecken.


Pjöngjang - Im Zeichen der kommunistischen Herrschaft
Eine Rundreise durch Nordkorea beginnt in der chinesischen Hauptstadt Peking. Von dort aus fliegen die Reisenden nach Pjöngjang. In der nordkoreanischen Hauptstadt mischen sich traditionelle Elemente mit den modernen Errungenschaften aus kommunistischer Zeit. Bestes Beispiel dafür ist der Kim II Sung-Platz. Die Große Studienhalle des Volkes ist nebenan zu besichtigen. Dabei handelt es sich um einen monumentalen Triumphbogen, der den Pariser Bogen an Größe übertrifft. Auch auf der weiteren Reise stehen viele moderne Sehenswürdigkeiten aus der Zeit Kim II Sung auf dem Programm.


Mischung aus Tradition und Moderne
Ein Abstecher in das Mjohjang-Gebirge ist auf Nordkorea Reisen eine der wichtigsten Attraktionen. Neben einer Sammlung von Freundschaftsgeschenken für die nordkoreanischen Staatsoberhäupter kann hier ein Tempel aus dem 11. Jahrhundert besichtigt werden. Der Pohyun-Tempel ist ein traditioneller Bau aus der Koryo-Epoche. Anschließend unternehmen die Reisenden eine kleine Wanderung durch die klare Luft der imponierenden Gebirgswelt. Ein Ausflug nach Nampo führt zu einem 13 Kilometer langen Damm und dem Sohä-Schleusensystem. Das Geburtshaus von Kim II Sung, das heute als Museum dient, liegt ebenfalls auf dieser Reiseroute.


Käsong und entmilitarisierte Zone
Die Besichtigung zweiter Orte, Käsong und Panmundzom, zeigt, wie eng Tradition und Moderne in Nordkorea beieinanderliegen. In Käsong dürfen die Reisenden viele historische Bauten bewundern. Das Koryo-Museum und das Königsgrab Kongmin vermitteln einen Eindruck von der prunkvollen Vergangenheit des Landes. In Panmundzom befindet sich die entmilitarisierte Zone am 38. Breitengrad, die die beiden Länder Nord- und Südkorea trennt. Vor hier aus geht es zurück nach Pjöngjang und mit dem Flugzeug weiter nach Peking, wo Nordkorea Reisen ihr Ende finden.

 

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Dereinst teilte sie nicht nur eine Stadt in zwei Hälften, sondern separierte die ganze Welt in unterschiedliche Blöcke. Auf ihren 3,60 Meter hohen Betonplatten befand sich die sichtbare Nahtstelle zwischen Ost und West und zwischen Kapitalismus und Kommunismus. Hier standen sich die NATO und die Staaten des Warschauer Pakts säbelrasselnd gegenüber: Die Berliner Mauer. Als klaffende Wunde der deutschen Geschichte durchzog sie Berlin auf 160 Kilometern und fasste den gesamten Westteil der Millionenmetropole ein. Heute können Geschichtsinteressierte eine Radtour durch die einzigartige Historie der bundesdeutschen Hauptstadt unternehmen. Die spektakulärste Etappe des Radwegs führt auf 18 Kilometern mitten durch Berlin und tangiert alle Schauplätze der deutschen Zweistaatlichkeit.

Ein bewegender Moment auf dem Mauerradweg meint die Ankunft am legendären "Checkpoint Charlie". Die alte Grenzstation wurde originalgetreu erhalten und so haben Radfahrer tatsächlich das Gefühl, eine Zeitreise zu unternehmen. Direkt neben dem Schlagbaum lohnt ein Besuch des Mauermuseums. Seit 1963 hat man sich der Dokumentation der Berliner Teilung verschrieben. Nach dem Untergang der DDR wurde ein Mahnmal für die 1067 Opfer des SED-Regimes errichtet.

Vierzig Jahre lang galt das Brandenburger Tor als Symbol für die Zerrissenheit einer Nation; dieser Tage steht es Pate für die Einheit der Bundesrepublik. Die Quadriga blickt herab auf das Kanzleramt, die Straße Unter den Linden und das Reichstagsgebäude. Letzteres lag dereinst in Ost-Berlin und war die wohl berühmteste Weltkriegsruine Deutschlands. Es spricht für die Nehmerqualitäten Berlins, dass genau jenes Bauwerk nun als Regierungssitz zum Wahrzeichen avanciert ist. Von der gläsernen Kuppel aus genießt man einen tollen Rundblick über das Regierungsviertel.

Erreicht der Radweg den Stadtteil Friedrichshain, erblickt man das längste, noch erhaltene Stück des sogenannten "antifaschistischen Schutzwalls": Die East Side Gallery. Künstler aus aller Welt bemalten das 1316 Meter lange Mauerstück und machen es zur meistfotografierten Sehenswürdigkeit der Stadt. Weltberühmt ist der "Bruderkuss" zwischen Honecker und Breschnew.

 

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Für die "Ewige Stadt" Rom scheinen Superlativen nicht auszureichen. Sie gilt als unangefochtene Welthauptstadt und ist das Zentrum für 1,2 Milliarden Gläubige. Wer unter http://www.reiseversicherung.com eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen hat, kann sich entspannt auf Erkundungstour durch die italienische Kapitale begeben. Nur wenige Schritte, aber 2000 Jahre Geschichte trennen das altehrwürdige Kolosseum von den modernen Einkaufspassagen der Via del Corso. Antike Ausgrabungen, Meisterwerke der Renaissance und moderne Bauten der vergangenen Jahrzehnte erheben Rom auch zu einer der schönsten und vielschichtigen Metropolen der Welt.

 

Wie ein blaues Band durchzieht der Tiber die Häuserzeilen. Er gilt als "heiliger Ursprung Roms", denn schon Romulus und Remus trieben in einem Weidenkorb auf seinen Fluten. Folgt man dem mächtigen Strom, geleitet er Reisende an der Milvischen Brücke vorbei. Bereits im antiken Rom passierten die Legionäre diese 207 vor Christus erbaute Brücke, um sich gen Germanien aufzumachen. Unweit davon führt die Ponte Sant'Angelo hinüber zur trutzigen Engelsburg. Überlebensgroße Engelsfiguren formieren auf der steinernen Flussquerung ein geradezu himmlisches Spalier. Links davon beginnt die Via della Conciliazione und führt Reisende geradewegs auf den mächtigen Petersplatz. Dort sind es keine Engel sondern Heiligenfiguren, die auf die Pilger und Touristen herabblicken.

 

60.000 Menschen fanden dereinst im Kolosseum Platz und bestaunten die "Spiele" der Cäsaren. Das mächtige Bauwerk ist in seiner Gesamtheit eine architektonische und logistische Meisterleistung. Gegenüber erhebt sich der Titusbogen. Der 14,50 Meter hohe Triumphbogen wurde nach dem Sieg Kaiser Titus über Judäa im Jahre 70 vor Christus errichtet. Damit ist er das älteste römische Bauwerk dieser Art. Etwa genauso betagt ist der "Bocca della Verità". Der "Mund der Wahrheit" ziert die Wand des Kirchenvorraums von Santa Maria in Cosmedin. Wer des Lügens bezichtigt wurde, musste eine Hand in den offenen Schlund des Reliefs stecken. Lügner hatten anschließend den Verlust einer Extremität zu beklagen.

Bildquelle: flickr.com Bildrechte: Bernhard Schlor

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